Tuesday, March 31, 2009

Bankenkrise - mehr Sitzbänke für Regensburg


Mit der Jugendorganisation Bund Naturschutz war ich letztes Wochenende in der Oberpfalz:

Im Rahmen des Green City–Workhops auf der Frühjahrs-JVV der JBN in Regensburg sind wir mit einer mobilen Bank durch Regensburg gegangen und haben Standorte getestet. Dabei wurden Passanten eingeladen, Probe zu sitzen und auch Anregungen für neue Standorte zu geben, an denen sie gerne verweilen würden.
Das Projekt ist angelehnt an das erfolgreiche Bank-und-Baum Projekt von Green City in München.
Die Bankstandorte haben wir mit Strassenkreiden dokumentiert.
Die Aktion wurde von den Bürgern sehr gut aufgenommen und
vor allem an der Uferpromenade der Donau würden sich die Regensburger über mehr Sitzgelegenheiten freuen, wobei viele bedauerten, dass auch mit Bank noch immer die Aufenthaltsqualität durch die vorbeifahrenden Autos gestört würde.
Fürs Nachmachen empfehlen wir eine leichte Bank und viel Sonnenschein :-)

Tuesday, March 24, 2009

Brennnesseln, Knöterich und Rauken durch Essen bekämpfen

Unkraut ausreißen und auf den Kompost werfen? Nein, essen!

Grüne Blätter solcher nicht kultivierten Pflanzen sind sehr Mineralstoff- und Vitaminreich und damit gesund. Peter Becker aus Wiesbaden hat deshalb einfach aus dem "Unkraut" im Naturschutzgebiet sinnvolle Produkte gezaubert und bietet sie unter www.newtritionink.de zum Verkauf an.

Durch den Kaufpreis wird dann die Pflege des Naturschutzgebiets ermöglicht. Japanischer Knöterich ist nämlich ein Neophyt, das heißt eine nicht heimische Pflanze. Er muss also möglichst ausgerissen werden um die anderen Pflanzen nicht zu gefährden. Eine gute Art um Naturschutz zu finanzieren.

Selbst probiert habe ich bisher die "Nettle Jam" Brennnesselmarmelade. Ist natürlich wie jede Marmelade sehr süß mit einem hohen Zuckeranteil. Aber das passt auch sehr gut zur etwas herben Brennnesselnote. Passt deshalb sehr gut aufs Brot und kann sich denke ich durchaus mit Fruchtmarmeladen messen.

Kennen gelernt habe ich das Projekt auf der Garten 2009 im Palmengarten wo man auch gleich die Geschmacksrichtungen probieren konnte. Da hieß es natürlich für mich auch gleich zuschlagen um Versandkosten zu sparen. Ich freue mich schon darauf den Relish vom Japanischen Knöterich und das Wildraukenpesto zu verwenden.

Langfristiges Ziel ist es aber natürlich sowas nicht nur zu bestellen sondern selbst nachzumachen. Bei Wikipedia habe ich den Tip gefunden "Am Gründonnerstag Brennnesselgemüse zu essen, was für das folgende Jahr vor Geldnot schützen soll." Also bis 9. April!

Thursday, March 12, 2009

Naturschutz als Hobby. Wochenenden

Die letzten Wochenenden war ich wieder viel mit dem Bund Naturschutz unterwegs. Was ich so im einzelnen gemacht habe möchte ich hier noch einmal kurz zusammenfassen:

Rodelwochenende mit meiner Bayerischen Alpenschützertruppe. Wir sind natürlich Rodeln und nicht skifahren gegangen, weil wir die vielen Lifte und Pisten und Schneekanon nicht unterstützen. Außerdem sehr viele wahnsinnig nette Leute dort. Ein Winterurlaub nach meinem Geschmack. Im Februar war in Bayern auch noch alles malerisch verschneit.


BUNDJugend Organisationsentwicklung. Die BUNDJugend Deutschland ist der Dachverein von JBN in Bayern und den einzelnen BUNDJugenden in den Bundesländern. Die Frage ist was diese Dachorganisation an Aufgaben übernimmt und was eher in den Ländern geregelt wird. Auf Bundesebene konnte ich auch viele Freunde wieder treffen aus Berlin, von Schleswigholstein bis von Bayern.

Aber ich bin auch in Hessen bei der BUNDJugend mit dabei und letztes Wochenende gab es ein biologisches Frühstück in der Marburger Innenstadt. Dabei habe ich zum einen Marburg kennen gelernt - eine wundeschöne Stadt und zum anderen war ich mit gleichgesinnten zusammen. Da steigt auch die Veganerquote signifikant. 3 Veganer unter 30 Leuten - also eine Quote von 10 Prozent - kommt sonst eher selten vor.

Die nächsten Wochenenden bin ich auch wieder in Deutschland unterwegs - ich freu' mich schon drauf!

Saturday, February 14, 2009

Linux Professional Institute Zertifizierung


Als ich heute nach Hause kam lag ein schönes Zertifikat in der Post. Auf gutem Papier in gestochen scharfem Druck sogar mit Silberemblem - das stellt selbst unser Vordiplomzeugnis der Berufsakademie in den Schatten.

Die LPIC ist eine professionelle Zertifizierung, das heißt sie soll bescheinigen, dass der Prüfling selbstständig mit einem Betriebssystem umgehen und es einrichten kann. Bei Windows ist das mit einer Prüfung von Microsoft (MCSA) relativ einfach, bei Linux hingegen gibt es viele beliebte Distributionen. Deshalb hat sich das LPI gebildet um die Zertifizierungen zentral und vergleichbar anzubieten. Es gibt dann für einzelne Distributionen noch Aufbauzertifizierungen zum Beispiel von Ubuntu.

Ich habe mir auf dem OSMB die Zertifizierung LPIC-101 erworben, ohne jedoch speziell durch einen Kurs darauf vorbereitet zu sein. Gefragt waren viele kleine Helferchen auf der Linux-Kommandozeile. Und ihre genauen Parameter. Trotz meiner langjährigen Erfahrung stellten die Fragestellungen immer wieder eine sportliche Herausforderung dar. Ich denke ohne sehr gute Linux Kenntnisse sollte man vor LPIC schon einen Vorbereitungskurs besuchen. Denn "professionell" heißt auch, dass die Prüfung kostenpflichtig ist. Die LPI Prüfung kostet zum Beispiel 140 €. So ist immer wieder versuchen relativ kostspielig. Zum Ziel führt das lernen von alten Fragen und Antworten, sogenannten Brain dumps. Aber spätestens der nächste Arbeitgeber merkt dann, dass keine Erfahrung da ist.

Dieses Glaubwürdigkeitsproblem hat aber denke ich jede Prüfung und ich hoffe trotzdem, dass mir LPIC hilft meine Linuxerfahrung nachzuweisen.

Wednesday, February 11, 2009

Uniprojekt Bewerberdatenbank - Laptop als Server


Wir sind gerade dabei für DB Systel eine Bewerberdatenbank zu programmieren als Studienprojekt. Nach zwei vorhergehenden Projektarbeiten soll das die Finale werden. Dieses mal ist nicht nur Microsoft Access erlaubt.

Also haben wir uns für php entschieden, weil das die meisten können. Als php framework hat sich dann Symfony als geeignet herausgestellt. Jedoch war die Installation auf einem Windows Rechner als andere als einfach. Also musste ein zentraler (Linux-)Server her auf dem alle entwickeln können. Für 3 Monate genügt auch ein Provisorium, also steht jetzt mein Firmenlaptop unter dem Router, danke an Markus fürs Hosting!

Für den Frieden demonstrieren?!

Als aktiver Naturschützer in der Jugendorganisation Bund Naturschutz wollte ich am Samstag gegen die Sicherheitskonferenz in München zu demonstrieren. Weil ich denke, dass Demostrationen eine legitime und angebrachte Art sind, seine Meinung in einer demokratischen Gesellschaft kundzutun.
Zusammen mit der Naturschutzjugend waren wir ein buntes Häufchen von 15 Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Voller Tatendrang haben wir uns schon vormittags in der JBN Landesstelle getroffen um ein mit 5 Meter Höhe riesiges Transparent zu gestalten. Außerdem gab es auch Rückenplakat für jeden, der mitgelaufen ist.
Dabei ging es wie üblich bei den Naturschützern zu. Viele lachende, lustige, kreative Menschen und gutes Essen mit den üblichen "Streichs" und Vollkornbrot.
Später auf der Demonstration waren nicht nur nette Leute. Auch der schwarze Block war natürlich präsent und alles, was sich politisch gegen die Sicherheitskonferenz positioniert. Mit der grünen Jugend oder Friedensaktivisten konnte ich mich eher anfreunden als mit den Kommunisten zum Beispiel. Habe auch hier einige nette Leute getroffen und vor allem Werbung für das Rodelwochenende vom 20-22. Februar gemacht.

Fazit
Ich glaube die Friedensdemonstration kann die Politik nicht direkt beeinflussen aber sie kann zumindest ein Zeichen setzen, dass die Deutschen gegen Krieg sind. Das hat zwar bisher nur beim Irakkrieg geholfen aber ich bin zuversichtlich, dass es auch in Zukunft helfen wird. Außerdem ist es auch schön mit vielen Gleichgesinnten zusammenzutreffen und sich auszutauschen. Deshalb für den Frieden Demonstrieren: Ja, ich freu mich schon auf nächstes Jahr!

Zum Abschluss noch ein Bild von unserem Tanz ums Transparent:

Tuesday, February 10, 2009

Blog 2.0

After more than a year of silence I like to return to the joys of blogging. But I would like to blog about all aspects of my live. About food, computers, university, chaos computer club, hiking, work, volunteering, nature saving, studying, etc. That is why I changed my blog from a Gentoo Linux hosted developer blog to a Blogger.com general blog.

At the same time my fellow colleague Marco has also opened a blog. Maybe we can keep in contact more easily this way.

I shamelessly copied the title from Micha for his refurbished blog - Micha, thanks and I hope you do not mind. Despite your usual protectionism today in the exam ;-)